Der FCI-Parcoursplaner ist eine Anwendung im Webbrowser zum Planen von Rally-Obedience-Parcours nach dem FCI-Reglement. Die Schilder (1xx–4xx, Start, Ziel) werden auf einem maßstabsgetreuen Feld platziert (mindestens 20 × 20 m, neuer Parcours: 30 × 20 m), Hürden und Pylonen bei Bedarf automatisch gesetzt, der Laufweg berechnet und der Parcours gegen das Reglement geprüft.
Diese Seite beschreibt alle Funktionen Schritt für Schritt.
Zum FCI-Parcoursplaner| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Linksklick auf ein Element | Element auswählen (Werkzeug „Auswahl“) |
| Element ziehen | verschieben; Schilder richten sich dabei zur Lauflinie aus |
| Drehgriff ziehen (Punkt oberhalb des gewählten Schildes/der Hürde) | drehen; Doppelklick auf den Griff gibt die Automatik wieder frei |
| Ausgangspunkt 📍 ziehen | Ausgangspunkt einer Figur verschieben |
| Zwei Finger auf dem Plan (Tablet/Handy) | Auseinander-/Zusammenziehen zoomt, gemeinsames Bewegen verschiebt die Ansicht |
| Rechtsklick (Tablet: lange drücken) auf ein Element | Menü: Löschen, bei Schildern zusätzlich Schild tauschen und Neues Schild dahinter einfügen |
| Mausrad über dem Parcoursfeld | zoomt an der Stelle des Mauszeigers (außerhalb des Felds: normales Scrollen) |
| Schild aus dem Katalog aufs Feld ziehen | platziert das Schild (Drag & Drop) |
| Doppelklick auf ein Schild im Katalog | platziert es automatisch hinter dem letzten Schild |
| Linie / Laufweg / Tapsen: ziehen | zeichnet die Strecke |
| Hürde / Pylone / Nummer: klicken | setzt das Element an die Klickstelle |
| Radierer: klicken oder über Elemente ziehen | löscht die berührten Elemente |
| Zeile in der Schilderliste ziehen | ändert die Reihenfolge (und damit die Nummerierung) |
| Entf-Taste | löscht das gewählte Element |
Beim Öffnen erscheint eine Auswahl:
Wurde die Sitzung durch einen Absturz automatisch wiederhergestellt, erscheint stattdessen oben ein Hinweisbanner und Sie machen direkt weiter.
Pflichtfelder: Verein/Event, Ersteller, Datum. Die Klasse ist fest auf „FCI“ eingestellt. Die Angaben werden dauerhaft in der Kopfzeile angezeigt und fließen in den Dateinamen beim Speichern/Drucken ein.
Feldgröße: Das Parcoursfeld ist mindestens 20 × 20 m groß (Vorgabe), ein neuer Parcours startet mit 30 × 20 m. Größere Felder (bis 60 m) werden über Feldbreite und Feldlänge eingetragen; die Feldgröße wird mit dem Projekt gespeichert. Wird das Feld verkleinert und liegen danach Elemente außerhalb, erscheint vorher ein Hinweis.
➜ Später ändern: ☰ Mehr → ✎ Stammdaten in der Kopfzeile.
- 100% + sowie ⤢ (zurücksetzen) über dem Feld, oder Mausrad direkt über dem Parcoursfeld – zoomt genau an der Stelle, an der der Mauszeiger gerade steht. Außerhalb des Felds zoomt das Mausrad nicht, sondern scrollt wie gewohnt. Beim Öffnen füllt das Feld automatisch den verfügbaren Platz.| Werkzeug | Funktion |
|---|---|
| ⬚ Auswahl | Elemente anklicken, verschieben (ziehen) |
| ╱ Linie | Gerade Linie ziehen |
| ⇢ Laufweg | Gestrichelter Pfeil |
| 🐾 Tapsen | Gepunktete Pfoten-Linie |
| ▯ Hürde | Hürdensymbol setzen |
| ● Pylone | Pylone/Napf-Punkt setzen |
| ① Nummer | Eigenständige Stationsnummer setzen (ohne Schild) |
| ⌫ Radierer | Element antippen/anklicken = löschen |
| Farbe | Schwarz / Rot / Grün / Gelb für die Zeichenelemente |
| Schildergröße | Regler unten in der Werkzeugleiste – skaliert die Bildgröße aller Schilder gemeinsam |
Werkzeug wählen, dann auf die Zeichenfläche klicken bzw. ziehen.
Element mit dem Auswahl-Werkzeug anklicken:
Rechtsklick auf ein Element (auf Tablet/Handy: etwa eine halbe Sekunde lang drücken) öffnet ein Menü:
Jedes Schild zeigt unten rechts seine Stationsnummer (klein) und oben rechts seinen Namen (z. B. „401“) – beides aufrecht, auch im Ausdruck. Wird ein Schild zweimal verwendet, stehen die beiden Stationsnummern nebeneinander.
Rechte Leiste: Reiter wählen (1xx, 2xx, 3xx, 4xx, Start/Ziel). Beim Darüberfahren mit der Maus wird das Schild vergrößert. Ein Schild lässt sich per Drag & Drop auf das Feld ziehen – es richtet sich dabei automatisch zur Lauflinie vom vorherigen Schild aus.
Automatische Platzierung per Doppelklick: Ein Doppelklick auf ein Schild im Katalog setzt es 3 m hinter das letzte Schild, in der aktuellen Laufrichtung und passend gedreht (das erste Schild bzw. das Startschild unten in der Feldmitte). Schilder mit Richtungswechsel (z. B. 105, 106, 114, 321, 417, 421, 422) ändern die Laufrichtung – das nächste Schild folgt automatisch der neuen Richtung. Position und Drehung bleiben jederzeit von Hand änderbar.
Die Übung wird laut Prüfungsordnung im Arbeitsbereich (Quadrat 1 × 1 m) links vom Schild ausgeführt, bei Richtungswechsel im Quadrat vor dem Schild; die Automatik richtet sich danach aus. Die Stationsnummer wird automatisch vergeben (Start- und Zielschild bleiben unnummeriert).
Schild zweimal verwendet: Bekommt ein Schild eine zweite Stationsnummer, liegt es deckungsgleich über dem ersten und nutzt dessen Ankerpunkte (keine zusätzlichen Hürden oder Pylonen). Es zählt trotzdem als zweite Verwendung – ein Schild darf höchstens zweimal vorkommen.
Beim Platzieren setzt der Planer für bestimmte Schilder die zugehörigen Hilfselemente automatisch. Alles lässt sich anschließend verschieben, drehen oder löschen.
🧭 Assistent zeichnet den kompletten Laufweg als Pfeile zwischen Start, allen Schildern und Ziel und führt ihn bei jeder Änderung automatisch nach. Die Pfeile sind schwarz (Hund links) bzw. rot (Hund rechts, z. B. nach einem Seitenwechsel oder bei 418) und liegen hinter den Schildern. Bei Figuren beginnt der Pfeil am Ausgangspunkt 📍.
⏹ Assistent beenden lässt die Pfeile als normale, einzeln bearbeitbare Elemente stehen. Von Hand gezeichnete Laufweg-Pfeile bleiben beim Start erhalten, werden aber nicht mehr angepasst.
Voraussetzung: ein Startschild ist gesetzt.
Vor dem Start machen die Hundeführer eine Parcoursbegehung: Sie gehen auf dem Laufweg von Station zu Station und sehen sich die Schilder an. 🚶 Begehung zeigt den Parcours in einer 3D-Ansicht aus Sicht des Hundeführers. Die Schilder stehen in etwa 30° schrägen Schilderhaltern, die Stationsnummer klebt unten rechts, die Schildnummer steht oben rechts. Im Arbeitsbereich bleibt man stehen und blickt schräg nach unten auf das Schild; die folgenden Schilder sind in der Ferne zu sehen.
Hinweis: Die Begehung braucht WebGL (jeder aktuelle Browser). Über die Internetseite werden die Schildbilder normal angezeigt. Beim Aufruf per Doppelklick auf die lokale Datei (file://) lassen Browser Bilddateien in der 3D-Ansicht nicht zu; dann erscheint ersatzweise die Schild-ID mit Kurztext. Abhilfe für den lokalen Betrieb: bilder-einbetten.html im Planer-Ordner öffnen, den Ordner bilder wählen und die erzeugte Datei signimages-data.js in den Ordner js legen – danach zeigt auch die lokale Begehung die echten Schildbilder.
Startseite: im Kopfbereich „Start links / Start rechts“ wählen; Standard ist links, änderbar auf rechts. Die Seite erscheint im Ausdruck und steuert die Führseite des Hundes in der Prüfung.
✓ Prüfen kontrolliert die Vorgaben des Reglements (18–20 Übungen, mind. 7× 4xx und 5× 3xx, max. 2× pro Schild, max. 2 Sprünge, Start/Ziel) und die Vorgaben aus den Schildertexten: Rückruf-Folgeschilder direkt nach 319/408/409 (Abstand 3–5 m, 421: 8 m), 417 nur mit Hund links / 418 nur mit Hund rechts (die Führseite wird über den Parcours verfolgt), Hürden bei Sprungübungen, Pylonen bei Figuren, Rückrufkegel, Kegel bei 417/418 sowie den Abstand der Übungen. Abstands- und Positionshinweise erscheinen als ⚠, weil Maße laut Reglement angenähert sind.
Farbe des Buttons: Der Prüfen-Button wird grün, sobald die Prüfung fehlerfrei ist oder nur Warnungen (⚠) enthält. Ein leerer Parcours bleibt neutral. Die Zahl auf dem Knopf zeigt laufend die Summe aus Fehlern und Hinweisen. Die betroffenen Schilder und Hürden werden im Plan rot (Fehler) bzw. gelb (Hinweis) markiert; die Markierung erscheint nicht im Ausdruck.
Die Prüfung ersetzt nicht die fachliche Prüfung durch den Richter.
Drei weitere Werkzeuge im Menü ☰ Mehr der Kopfleiste werten den aktuellen Parcours aus:
Button ☰ Schilderliste schaltet zwischen Zeichenfläche und Liste um. Die Liste zeigt zu jedem Eintrag Nummer, Schild, Kurztext, Beschreibung – auf dem Bildschirm wie in der gedruckten PDF identisch. Zeilen lassen sich per Drag & Drop umsortieren (ändert die Nummerierung) oder einzeln löschen (🗑).
Button 🔀 Reihenfolge öffnet ein kompaktes Fenster mit derselben Liste (nur Nummer, Schild, Kurztext), ohne die grafische Planung zu verlassen – praktisch, um die Reihenfolge der Übungen schnell zu prüfen und per Drag & Drop anzupassen.
🖨 Drucken / PDF öffnet die Vorschau. Oben in der Vorschau lässt sich die Schilderliste umschalten (voreingestellt sind Kurztexte):
„Drucken / Als PDF exportieren“ → Systemdruckdialog → „Als PDF speichern“ zum Herunterladen. Der Dateiname wird automatisch aus den Stammdaten gebildet. In der Fußzeile jeder Seite stehen Dateiname und ein Link zu www.rally-obedience-just-for-fun.de. Oben links in der Kopfzeile erscheint zusätzlich klein das Rally-Obedience-Logo.
Hinweis: Manche Browser blenden im Druckdialog zusätzlich eigene „Kopf- und Fußzeilen“ ein. Das ist eine Einstellung des Browsers, nicht des Planers – erscheinen dadurch Angaben doppelt, lässt sich das unter „Weitere Einstellungen“ im Druckdialog abschalten.
↶ Undo / ↷ Redo oben in der Kopfzeile, oder Tastenkürzel Strg+Z / Strg+Y.
Die Schildergrafiken (1xx–4xx) stammen aus dem offiziellen FCI-Reglement „Overview of the signs“ (Rally Obedience, Stand 01.01.2024). Start- und Zielschild wurden im gleichen Gestaltungsraster ergänzt.
Tipp: Alle Schaltflächen zeigen bei Mauskontakt eine kurze Erklärung (Tooltip) an.
Der FCI-Parcoursplaner lässt sich wie eine App installieren: Er bekommt ein eigenes Symbol, öffnet sich in einem eigenen Fenster ohne Browserleiste und ist auch ohne Internet nutzbar (die Dateien werden beim ersten Aufruf im Gerät gespeichert). Voraussetzung ist der Aufruf über die Internetseite – beim Öffnen der lokalen Datei per Doppelklick ist keine Installation möglich.
Aktualisierung: Ist eine Verbindung vorhanden, lädt die App beim Start automatisch die neueste Fassung. Ohne Verbindung arbeitet sie mit dem zuletzt gespeicherten Stand. Gespeicherte Parcours-Dateien (.json) und die automatische Sicherung bleiben davon unberührt.